Ideenwettbewerb um die Sportlich-kulturelle Mitte Radebeul
Mittwoch, den 04.11.2026
Alle drei Jahre lobt die Stadt Radebeul einen deutschlandweiten städtebaulichen Ideenwettbewerb zu einem aktuellen Planungsthema aus. Der Moritz-Ziller-Preis, um den sich Studenten und Absolventen in den Disziplinen Städtebau, Landschaftsarchitektur und Architektur bewerben können, hatte diesmal die Sportlich-kulturelle Mitte Radebeul zum Thema. Für dieses Gebiet hat der Stadtrat 2024 einen Rahmenplan beschlossen, vor einem Jahr wurde das Konzept von Bund und Ländern mit 10 Millionen Euro Städtebaufördermitteln bedacht.
Am 7. Oktober 2026 hat eine Jury angesehener Dresdner Fachleute aus den eingereichten Arbeiten den neuen Preisträger ausgewählt. Yannick Geldner hat mit seiner mit 2.500 Euro prämierten Arbeit zugleich den Studienabschluss in Landschaftsarchitektur an der TU Dresden gemacht. Die Jury vergab auch zwei Anerkennungen, die wiederum nach Dresden sowie nach Cottbus gingen.
Die Jurysitzung fand im aktuell leerstehenden Meda-Gebäude in der Meißner Straße 191 statt, das die Stadt Radebeul vor zwei Jahren samt weitläufigem Grundstück erworben hat, um in einem „Haus der Kultur und Geschichte“ zukünftig das Stadtarchiv und weitere kulturelle Einrichtungen unterzubringen.
Im Meda-Gebäude findet am 7. November 2026 auch die Preisverleihung statt, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Ab 16.00 Uhr gibt es einen Sektempfang, um 16.30 Uhr eröffnet das Jazz-Duo Torsten Hellmig und Uwe Fink die Veranstaltung, zu der der Erste Bürgermeister und Leiter des Geschäftsbereiches Stadtentwicklung und Bau, Dr. Jörg Müller, die Gäste begrüßt.
Im Anschluss an die Laudatio der prämierten Arbeiten bietet sich bis 20.00 Uhr bei einem Ausstellungsrundgang die Gelegenheit, alle eingereichten Ideenbeiträge kennenzulernen und zu diskutieren.
Die Zufahrt zum Veranstaltungsort ist an der Meißner Straße neben dem ELEMENTS Badstudio. Einige wenige Parkplätze sind vor Ort vorhanden, die Anreise mit dem ÖPNV wird empfohlen.
