„oh, you love me… you love me not“
18 Studierende der Klasse Judith Hopf der Hochschule für Bildende Künste Dresden stellen unter dem Titel „oh you love me, … you love me not“ gemeinsam in der Radebeuler Stadtgalerie, Altkötzschenbroda 21 aus.
Am Freitag, den 10. April 2026 findet um 19.00 Uhr die Vernissage statt, bei der auch die Professorin Judith Hopf und Studierende ihrer Klasse zu Wort kommen.
Die Ausstellung ist bis zum 17. Mai 2026 in der Stadtgalerie während der Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Sonntag von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr (feiertags geschlossen) zu sehen.
Die Studierenden haben sich zu Ihrer Ausstellung geäußert:
Die gezeigten Arbeiten entfalten ein vielstimmiges Gefüge, das sich in unterschiedlichsten Ansätzen mit Anfängen und Zeitlichkeit auseinandersetzt. Dabei rücken einerseits gegenwärtige Phänomene aus Internet und Popkultur in den Fokus – Bildwelten, die nebst eingeübten Blicken und einem popkulturell geformten Verständnis von Schönheit unsere Sehgewohnheiten prägen. Andererseits verweisen die Arbeiten auf frühe, teils bruchstückhafte Erinnerungen – auf Momente, die sich der linearen Erzählung entziehen und eher als Gefühl denn als klare Bilder bestehen bleiben, insbesondere dann, wenn sie als subjektives Erinnerungsarchiv angelegt werden. Zwischen Persönlichem und Kollektivem öffnen sich Zwischenräume: Welche Rolle spielt das Erinnern, das Archivieren, das Übersetzen, das Für-sich-zugänglich-Machen? Und welches Interesse stellen andere Entitäten an diese Erinnerungsstücke? Aus diesen Fragen heraus entstehen Arbeiten, die neben individuellen Sehnsüchten ein feines Gespür für Vergänglichkeit, Verletzlichkeit und Zartheit offenbaren und einhergehende Problematiken mit abwägen. Sie verhandeln das Flüchtige nicht als Mangel, sondern als Zustand – als etwas, das sich gerade im Verschwinden formt. Das Auf-der-Stelle-Treten durchzieht die Ausstellung als wiederkehrendes Motiv: als Beschreibung unbeeinflussbarer Zyklen und Wiederholungen, zwischen Festhalten und Loslassen. In diesem Spannungsfeld entfaltet sich eine Praxis, die weniger Antworten gibt als vielmehr Räume öffnet – für Wahrnehmung, für Erinnerung und für das leise Dazwischen. Das bekannte Liebesorakel, namensgebend für die Ausstellung, spiegelt in vielerlei Hinsicht eben jene thematischen Überlegungen wider.
Die Heimatstube Kötzschenbroda befindet sich im ehemaligen Auszugshaus eines historischen Dreiseitenhofes. Auf zwei Etagen mit einer Ausstellungsfläche von insgesamt 32 m² können die Besucher etwas über die Entwicklung und den gelebten Alltag von Kötzschenbroda erfahren.
Obwohl die Stadt Radebeul in ihrer heutigen Form erst seit 1935 besteht, geht die Geschichte der Ursprungsgemeinde Kötzschenbroda bis ins frühe 12. Jahrhundert zurück. Kriege, Seuchen, Überschwemmungen und Brände haben den Ort immer wieder zerstört und erneut auferstehen lassen. Auch die Rettung vor Abriss und Verfall ist letztendlich gelungen.
Das Auszugshaus wurde als erstes saniertes Gebäude in Altkötzschenbroda 1993 eingeweiht. Seit 2006 beherbergt dieses kleine Fachwerkgebäude die „Heimatstube Kötzschenbroda“, welche seit 2020 ehrenamtlich von der AG Kötzschenbroda „Heimatabend mit Frühstück“ betreut wird. Diese entwickelt und gestaltet jährlich eine Sonderausstellung und organisiert Führungen durch die Heimatstube sowie rund um den Anger.
In der Dauerausstellung werden Ausgrabungsfunde, persönliche Erinnerungsstücke, Bild- und Textdokumente präsentiert. Zahlreiche Exponate stammen von Anwohnern aus Kötzschenbroda.
Die aktuelle Sonderausstellung ist vom 7. September 2025 bis zum 31. August 2026 zu besichtigen. Sie trägt den mehrdeutigen Titel „Ladenschluss in Kötzschenbroda?“ und blickt dabei 140 Jahre zurück, greift aber auch die aktuell schwierige Situation des Handels heute auf.
Angeboten werden Führungen durch die Dauer- und Sonderausstellung, was auch in Kombination mit einem Rundgang über den Dorfanger von Altkötzschenbroda möglich ist.
Die Heimatstube Kötzschenbroda ist strukturell der Stadtgalerie Radebeul angegliedert. Sie hat keine regulären Öffnungszeiten. Ein Besuch nach Vereinbarung ist aber jederzeit möglich. Zusätzlich ist die Heimatstube zu besonderen Veranstaltungen auf dem Dorfanger geöffnet.
Kontakt:
Heimatstube Kötzschenbroda
AG Kötzschenbroda
Altkötzschenbroda 21
01445 Radebeul
0160 1038663
geöffnet für Besucher und Gruppen auf Anfrage
Informationen
Öffnungszeiten:
So 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Di/Mi/Do 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr




