Einladung zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus
Dienstag, den 20.01.2026
“Denken Sie nach darüber, wo und wie Auschwitz begann, denken Sie darüber nach, welchen Hass der Antisemitismus immer wieder neu entfacht, denken Sie darüber nach, wie es heute um Sie, um die Demokratie und um Ihre Gesellschaft steht und wie Sie sich Ihre Zukunft vorstellen!”
Mit diesen eindringlichen Worten appellierte im Januar 2025 der Auschwitz-Überlebende Marian Tursk in seiner Rede anlässlich des 80. Befreiungstages von Auschwitz an uns Nachgeborene. Gedenken hat nicht nur mit Geschichte zu tun, sondern ist essentiell für unsere Gegenwart und für unsere Zukunft.
Laut Marian Tursk verstummen die Überlebenden der Schoah nicht, solange wir es nicht tun. Es gilt, ihre Mahnungen weiter zu tragen. Aus diesem Grund wollen wir der Opfer des Nationalsozialismus gedenken und zugleich den Blick auf uns und unsere heutige Verantwortung richten.
Im Oktober 2025 war eine Gruppe von Schülern und Schülerinnen der 9. und 10. Klasse in Auschwitz. Im Rahmen der Gedenkveranstaltung am 27. Januar berichten sie von dem, was sie gesehen und gehört haben, was weiter bewegt und weiter getragen werden muss.
Herzliche Einladung am 27.01.2026, um 18.00 Uhr in den Speiseraum des Evangelischen Schulzentrums Radebeul.
Bereits um 16.30 Uhr findet ein Stilles Gedenken auf dem Rosa-Luxemburg-Platz statt. Anschließend wird die Gedenktafel am Krankenhaus besucht. An beiden Orten können Blumen und Gebinde abgelegt werden.
Schülerinnen und Schüler
Evangelisches Schulzentrum Radebeul
Thomas Berndt, AG Geschichte
Bert Wendsche, Oberbürgermeister
