
November bis Februar
Di bis So 10.00 Uhr - 16.00 Uhr
März bis Oktober
Di bis So 9.00 Uhr - 18.00 Uhr

Seit Generationen gehört Karl May (1842-1912) weltweit zu den beliebtesten, meistgelesenen deutschen Schriftstellern. Die deutschsprachige Gesamtauflage seiner im Wilden Westen Nordamerikas und im Orient des 19. Jahrhunderts spielenden Abenteuererzählungen überschreitet die 100-Millionen-Grenze. Übersetzungen liegen in mehr als 30 Sprachen vor.
Historisch getreu restauriert und mit originalem Inventar ausgestattet, sind Empfangssalon, Arbeitszimmer und Bibliothek des Schriftstellers seit 1995 wieder zu sehen. Anhand wertvoller bibliographisch-literarischer Sachzeugnisse werden Einblicke in das Leben, das Werk und die Wirkung des berühmten sächsischen Schriftstellers vermittelt, der als Schöpfer der unvergänglichen Abenteuergestalten Winnetou und Old Shatterhand, Hadschi Halef Omar und Kara Ben Nemsi Weltruhm erlangt hat.
Silberbüchse, Bärentöter und Henrystutzen, die legendären Waffen der Romanhelden Winnetou und Old Shatterhand, sind im Original zu besichtigen.

Aus seinem in Europa einmaligen Sammlungsbestand zeigt das Karl May-Museum etwa 850 attraktive museale Objekte aus dem Lebens- und Kulturkreis der nordamerikanischen Indianer von der vorkolumbianischen Zeit bis zur Gegenwart.
Das Blockhaus wurde 1926 gebaut als Wohnhaus für Patty Frank, der seine umfangreiche Sammlung indianischer Gegenstände an die Karl-May-Stiftung übereignet hatte. Zusammen mit der Sammlung von Klara und Karl May bildet sie den Grundstock des heutigen Museums, das seit seiner Eröffnung im Jahre 1928 von über 7 Millionen Gästen aus aller Welt besucht wurde.