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Stadtwappen Radebeul Gemeindesiegel Radebeul 1900

Zeittafel Fortsetzung





Jahr Ereignis
1840 Am 25.10. findet in der Lößnitz ein von der Weinbau-Gesellschaft im Königreich Sachsen organisiertes Winzerfest statt. Der von Moritz Retzsch gestaltete Winzerumzug führt von der Hoflößnitz zum Gasthof Goldene Weintraube.
1842 Am 10.1. wird das neuerbaute Zitzschewiger Schulhaus eingeweiht.
1845 Das Hochwasser der Elbe (29.-31.3.) setzt weite Teile der Lößnitz unter Wasser. Das bis dahin größte Volksfest der Lößnitz erinnert am 27.8. in Kötzschenbroda an den 200. Jahrestag des Waffenstillstandsvertrags im Dreißigjährigen Krieg.
1849 Im "Steinernen Haus" in Niederlößnitz wird am 3.10. eine Krankenstation eingeweiht.
Nach der Übernahme durch die Diakonie 1863 entwickelt sich daraus das "Siechenhaus Bethesda".

1852 Am 19.8. wird ein eigener Schulbezirk Oberlößnitz gebildet.
1854 Am 1.7. nimmt in Kötzschenbroda das erste Postamt der Lößnitz den Betrieb auf.
Am 11.10. erfolgt die Einweihung des neu erbauten "Schul- und Bethauses" Oberlößnitz.

1858 Das erste Wahnsdorfer Schulhaus wird am 18.6. eingeweiht.
1860 Am 29.11. wird der erste Radebeuler Bahnhof übergeben.
1864 Das neue Kötzschenbrodaer Schulhaus an der Vorwerkstraße wird am 19.5. eingeweiht. In Kötzschenbroda wird eine "Turnerfeuerwehr" gebildet, ab 1875 "Freiwillige Feuerwehr Kötzschenbroda".
1865 Am 13.12. erscheint die erste Nummer der von August Ziegner gegründeten "Kötzschenbrodaer Zeitung".
1869 - 1870 Im Lößnitzgrund entsteht das "Ziller'sche Wasserwerk".
1870 Am 3.5. wird das "Luisenstift" als Lehr- und Erziehungsanstalt für höhere Töchter eingeweiht.
1871 Am 15.8. wird das neue Niederlößnitzer Schulhaus am Ledenweg eingeweiht. Das "Wochenblatt für Radebeul und Oberlößnitz" wird gegründet, daraus geht später das "Radebeuler Tageblatt" hervor.
1872 In Kötzschenbroda wird das erste Bahnhofsgebäude eröffnet, und die ersten Petroleumlaternen zur Straßenbeleuchtung werden aufgestellt. Am 18.8. nimmt in Kötzschenbroda die erste Telegraphenstation der Lößnitz den Betrieb auf. Auf die seit 1870 verstärkt einsetzende Grundstücksspekulation reagiert der Gemeinderat von Niederlößnitz mit der Aufstellung eines Ortsstatuts und eines Bebauungsplanes.
Serkowitz erhält eine Anlegestelle für Personendampfer. In Radebeul wird ein Fabrikbezirk ausgewiesen, in dem sich in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Industriebetriebe ansiedeln.

1874 In Kötzschenbroda wird der Schulneubau am Gradsteg übergeben. Am 16.6. nimmt die "Postagentur Oberlößnitz-Radebeul" ihre Arbeit auf.
1875 Die im Vorjahr in Dresden gegründete Salicylsäurefabrik von Heyden wird nach Radebeul verlegt. Am 10.6. wird das erste Serkowitzer Schulgebäude eingeweiht.
Nach Fertigstellung der Niederwarthaer Brücke wird am 17.6. die Eisenbahnstrecke Dresden-Berlin eröffnet.

1876 Am 2.2. wird Fürstenhain mit 285 Einwohnern nach Kötzschenbroda eingemeindet.
1878 Am 1.5. wird das erste Radebeuler und am 11.7. das neue Naundorfer Schulgebäude eingeweiht.
1882 Einrichtung einer Pferdebahn vom Radebeuler Gasthaus "Vier Jahreszeiten" zum Dresdner Postplatz.
1884 Am 15.8. wird die Schmalspurbahn von Radebeul nach Radeburg eröffnet.
1885 Die umgebaute Kötzschenbrodaer Kirche wird am 9.8. eingeweiht. In den königlichen Weinbergen der Lößnitz wird ein Reblausbefall festgestellt; die sog. Reblauskatastrophe vernichtet bis 1887 fast den gesamten Lößnitzer Weinbau.
1890 Zu Pfingsten wird die erste Radebeuler Apotheke eingeweiht. Das Niederlößnitzer Wasserwerk geht am 30.5. in Betrieb. Bei einem schweren Elbhochwasser
bricht Anfang September der Damm bei Kötzschenbroda.

1892 Das Kötzschenbrodaer Gaswerk nimmt am 3.10. den Betrieb auf, am 12.10. werden die 80 neuen öffentlichen Gaslaternen erstmals in Betrieb genommen. Am 28.11. wird die 1891/92 erbaute Kirche der 1890 gegründeten Parochie Radebeul, Serkowitz und Oberlößnitz eingeweiht, seit 1934 "Lutherkirche". Die Verbindungsbahn zwischen der Leipzig-Dresdner und der Berlin-Dresdner Eisenbahn, von Haltestelle Naundorf nach Coswig, wird fertiggestellt.
1893 - 1895 Bau des Wasserwerkes Neubrunn auf Initiative der Fa. Gebrüder Ziller, seit 1900 im Besitz des Gemeindeverbandes Radebeul, Serkowitz und Oberlößnitz.
1895 Das neu erbaute Rathaus Niederlößnitz wird am 4.4. eingeweiht.
1896 - 1900 Viergleisiger Ausbau der Eisenbahnstrecke Dresden-Leipzig, Höherlegung der Gleise.
1896 Das neue Kötzschenbrodaer Bahnhofsgebäude wird am 16.6. in Betrieb genommen, seit 1935 "Bahnhof Radebeul West". Das Elektrizitätswerk im Lößnitzgrund wird fertiggestellt.
1897 Am 1.5. erfolgt die Einweihung des zweiten Radebeuler Schulhauses, seit 1919 "Pestalozzischule". Das neue Wahnsdorfer Schulgebäude wird am 16.10. eingeweiht.
1899 Am 21.8. wird die Straßenbahnverbindung von Dresden bis zum Gasthof "Weißes Roß" eröffnet, am 12.10. geht die Gesamtstrecke bis zur Endhaltestelle Kötzschenbroda in Betrieb.
1900 Am 24.9. wird das neue Radebeuler Rathaus eingeweiht, am 25.10. das neue Radebeuler Bahnhofsgebäude übergeben.
1902 Zitzschewig erhält eine Haltestelle an der Eisenbahnstrecke Dresden- Leipzig.
Das Elektrizitätswerk im Lößnitzgrund wird von einem Verband der Gemeinden Nieder- und Oberlößnitz, Radebeul und Serkowitz übernommen. Am 26.5. wird das neue Serkowitzer Schulhaus an der Wasastraße, am 30.6. die Schule Kötzschenbroda- Oberort eingeweiht.

1904 Am 11.7. wird das zweite Kötzschenbrodaer Schulgebäude an der Harmoniestraße übergeben.
1905 Per 1.1. wird Serkowitz nach Radebeul eingemeindet. Am 25.6. eröffnet das "Bilz-Licht-Luft-Bad" in Kötzschenbroda-Oberort. Am 5.7. wird die neue Naundorfer Schule eingeweiht.
1907 Am 2.9. wird der "Bismarckturm" eingeweiht. Am 7.10. wird das neue Schulhaus für die 1905 gegründete "Realschule mit Progymnasium" übergeben.
1908 Vom 19. bis 21.7. versammeln sich in Kötzschenbroda über 4.000 Chorsänger zum 14. Sängerfest des Elbgausängerbundes. Am 20.9. wird die Kapelle des neuen Friedhofs der Gemeinden Naundorf und Zitzschewig eingeweiht, später "Johanneskapelle". Der seit 1904 auf Initiative des Verschönerungsvereins für die Lößnitz entstandene Waldpark bei Radebeul erhält in Anwesenheit des sächs. Königs den Namen "König-Friedrich-August-Park".
1909 Vom 22.5. bis 28.6. findet auf der Kötzschenbrodaer Festwiese die "Ausstellung der Lößnitzortschaften für Handwerk, Gewerbe, Gartenbau und Industrie" statt, insgesamt werden rund 250 Aussteller und 68.000 Besucher gezählt. Der Bau des Radebeuler Postamtsgebäudes an der Pestalozzistraße beginnt.
1910 Am 1.7. wird das neue Amtsgericht Kötzschenbroda eingeweiht. In Kötzschenbroda eröffnet ein erstes Kino.
1913 Mit der Gründung der Vereinigung zur Förderung des Weinbaus in der Lößnitz wird die Neubelebung des Lößnitzer Weinbaus eingeleitet.
1914 - 1918 Erster Weltkrieg.
1915 - 1918 Bau des Wasserturms und des Hochbehälters an der Burgstraße.
1915 Die Hoflößnitz geht am 4.6. in den Besitz der Gemeinde Oberlößnitz über.
1916 Die neu erbaute "Wetterwarte Wahnsdorf" wird am 1.8. in Dienst gestellt.
1917 Das neuerbaute Kötzschenbrodaer Postamt an der Meißner Str. nimmt am 15.2. den Betrieb auf.
1920 Per 1.1. wird Lindenau Ortsteil von Kötzschenbroda.
1922 Das Schulhaus für die 1918 gegründete Gewerbe- und Handelsschule der Lößnitzortschaften wird fertiggestellt.
1923 Die Gemeinden Kötzschenbroda, Niederlößnitz, Naundorf und Zitzschewig schließen sich am 1.10. zur Großgemeinde Kötzschenbroda zusammen.
1924 Radebeul (1.4.) und Kötzschenbroda (5.5.) erhalten das Stadtrecht. Am 25.12. wird die Straßenbahnverlängerung nach Zitzschewig in Betrieb genommen.
1928 Am 27.10. wird das neue Gebäude der staatlichen "Weinbau-Versuchs und Lehranstalt" in Oberlößnitz eingeweiht. Am 1.12. wird in Radebeul das "Karl-May-Museum" eröffnet.
1934 Oberlößnitz und Wahnsdorf werden per 1.4. nach Radebeul eingemeindet. Am 15.4. nimmt die erste Omnibuslinie der Lößnitz von Kötzschenbroda-Oberort zum Bahnhof Naundorf den Betrieb auf.
1935 Am 1.1. wird der Zusammenschluß von Radebeul und Kötzschenbroda zur Stadt Radebeul vollzogen.
1939 - 1945 Zweiter Weltkrieg.
1945 Am 7. und 8.5. wird Radebeul von Truppen der sowjetischen Armee fast kampflos eingenommen. Die Niederwarthaer Brücke wird am 8.5. von deutschen Einheiten gesprengt.
1946 Am 13.4. fährt der erste Zug über die provisorisch instandgesetzte Niederwarthaer Brücke.
1949 Die ehem. Schützenhalle an der Uferstraße wird am 15.3. zur "Sporthalle Radebeul West". Das Hauptmann-Archiv, untergebracht im Hohenhaus, nimmt am 6.6. seine Arbeit auf.
1950 Die Landesoper Sachsen zieht von Dresden-Gittersee nach Radebeul, Ende des Jahres entstehen daraus die Landesbühnen Sachsen. Vereinigung der in öffentlichem Besitz befindlichen Weingüter zum Volksweingut.
1951 Das Institut für Lehrerbildung nimmt am 2.1. in der Schillerschule den Unterricht auf.
Am 30.6. wird das Lößnitzbad feierlich eröffnet (Baubeginn war der 7.5.1949).

1958 Mit der Gründung der "LPG Lößnitzaue" Naundorf am 11.7. beginnt auch in der Lößnitz die Kollektivierung der Landwirtschaft, die im Frühjahr 1960 abgeschlossen wird.
1959 Am 2.5. wird die Volkssternwarte auf den Ebenbergen eingeweiht.
1960 Die Puppentheatersammlung Dresden bezieht Räume im Hohenhaus.
Am 1.9. wird das Stadtarchiv Radebeul eingeweiht.

1969 Das neue Planetarium der "Volkssternwarte Adolph Diesterweg" wird am 3.10. der Öffentlichkeit übergeben.
1973 Die Schulneubauten am Augustusweg (15.1.) und an der Kottenleite (25.5.) werden übergeben.
1979 Der Schulneubau an der Zillerstraße wird im Oktober bezogen.
1982 In Radebeul-Ost eröffnet die "Kleine Galerie".
1984 Die neuerbaute Radebeuler Schwimmhalle wird am 1.9. übergeben.
1985 In der Villa Shatterhand wird am 9.2. die Ausstellung "Karl May - Leben und Werk" eröffnet.
1987 Die Dauerausstellung "Vom Weinbau im Raum Radebeul" öffnet am 26.9. in der Hoflößnitz.
1991 Im September wird in Altkötzschenbroda das erste Radebeuler Herbst- und Weinfest gefeiert.
1992 Altkötzschenbroda wird zum Sanierungsgebiet erklärt. Vom 14. bis 17.5. finden die ersten Radebeuler Karl-May-Festtage statt.
1994 Anläßlich des 850. Jubiläums der Ersterwähnung wird in Naundorf am 20.6. das erste Dorf- und Schulfest veranstaltet.
1995 Am 1.3. wird Radebeul Große Kreisstadt. Während der vom 25.8. bis 3.9. veranstalteten Festwoche zum 350. Jahrestag der Unterzeichnung des Waffenstillstandsvertrages von Kötzschenbroda wird in der Friedenskirche eine Gedenkstätte eingeweiht.
1997 Das umgebaute "Lößnitzstadion" wird am 8.7. eingeweiht. Am 12.9. wird der Neubau des "Beruflichen Schulzentrums" übergeben. Die Stadtgalerie eröffnet am 27.9. mit einem Künstlerfest ihr neues Domizil in Altkötzschenbroda. Am 18.11. wird erstmals der Radebeuler Bauherrenpreis verliehen.
1998 Bildung der "Stiftung Weingutmuseum Hoflößnitz". Fertigstellung des Elberadweges auf Radebeuler Gebiet. Am 13.9. wird der neue Kunstpreis der Stadt Radebeul erstmals verliehen. Am 19.12. wird das "Sport- und Freizeitzentrum Kroko-Fit" eröffnet.
1999 Die historische Weinberglandschaft der Lößnitz wird am 22.6. unter Denkmalschutz gestellt.
2000 Mit einer Ausstellung feiert das Stadtarchiv sein 40jähriges Bestehen.
2002 Das Jahrhunderthochwasser der Elbe (Höchststand am 17.8.) richtet schwere Schäden an.
2004 2004 Das Zentrum von Radebeul-Ost wird Sanierungsgebiet.
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