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Stadtlexikon

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, liebe Radebeulerinnen und Radebeuler,

Seit über einhundert Jahren wurde erstmals wieder der Versuch unternommen, die gesamte Geschichte unserer Lößnitz nach Stichworten gegliedert und alphabetisch sortiert in einem Lexikon zu vereinen. Bisher gab es nur Publikationen, die sich mit speziellen Themen oder mit einzelnen Ortsteilen beschäftigten. Ein umfassendes Nachschlagewerk für den heimatkundlich interessierten Leser suchte man vergebens.

Eine Arbeitsgruppe ehrenamtlicher Historiker, Heimatforscher und heimatkundlich Interessierter unter Leitung unserer Stadtarchivarin, Frau Annette Karnatz hat sich mehrere Jahre diesem Projekt gewidmet. Nach Sichtung der Fülle des Materials mussten Themenschwerpunkte festgelegt werden. Und so finden sich Ausführungen zu Radebeuler Persönlichkeiten, zu Architektur im allgemeinen sowie zu jener der öffentlichen Gebäude im besonderen, zu landschaftlichen Besonderheiten ebenso wie zu geschichtlichen Entwicklungen, zum Vereinsleben und, nicht zu vergessen, zur Radebeuler Wirtschaft. Eine Vielzahl von Abbildungen bereichern und illustrieren die Texte.

Am 16.03.2006 erschien die zweite leicht geänderte Auflage des Stadtlexikons Radebeul.


Die zweite Auflage ist vergriffen. Leseexemplare können z.B. in der Stadtbibliothek oder im Stadtarchiv eingesehen werden.

An dieser Stelle finden Sie einige Auszüge aus dem Stadtlexikon:


Radebeul

Radebeul

Das Dorf R. wird 1349 erstmals urkundlich als Radebeul erwähnt. Der Name, dessen Schreibung jahrhundertelang stark variiert ( u.a. 1366 Radebeil, 1370 Radebul, 1593 Radewel, 1600 Rödebeul, 1614 Redelbar, 1618 Rodewell), geht vermutlich auf einen slawischen (etwa Radebyl) oder ...

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Südostansicht auf das Bilz-Sanatorium 1901

Bilz-Sanatorium

Bilz-Sanatorium , auch "Bilz' Natur-Heilanstalt" oder "Sanatorium Bilz" (Eduard-Bilz-Str. 53). Im September 1890 erwarb F. E. Bilz vom Wiener Privatier Richard Strubell das ausgedehnte Weinberggrundstück Strakenweg 86 in Oberlößnitz, um dort eine seinen naturheilkundlichen Lehren ...

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Haupteingang vom Bilz-Bad um 1908

Bilz-Bad

Bilz-Bad (Meiereiweg 108). Schon 1903 plante F. E. Bilz die Einrichtung einer Volksgesundheitsstätte im Lößnitzgrund; bis 1905 erwarb er dafür 9 ha Land und eröffnete darauf im Juni des gleichen Jahres Deutschlands seinerzeit größtes "Licht-Luft-Bad". Entsprechend seiner ...

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Vorderseite französische Ausgabe Bilz-Buch

Bilz-Buch

Bilz-Buch , frühes Standardwerk der volkstümlichen Naturheilkunde. Bereits die erste Veröffentlichung von F. E. Bilz (Das menschliche Lebensglück, 1882) enthielt einen naturheilkundlichen Anhang. Auf Anregung des Chemnitzer Industriellen Johann v. Zimmermann (1820-1901), der zugleich ...

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Link: www.radebeul.de/Tourismus+_+Kultur/Die+Stadt/Stadtlexikon.print
Datum: 24.05.2012