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Stadtjubiläum - Festprogramm

Freitag, 26.02.2010

Liebe Radebeulerinnen und Radebeuler, geschätzte Gäste,

die Stadt Radebeul feiert in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag. Eine Tatsache, die zunächst recht irritierend wirkt, denn Radebeul ist jung und alt zugleich. Die Entwicklung vom kleinen Elbdörfchen, das im Jahre 1349 seine erste urkundliche Erwähnung fand, bis hin zur Stadt - wie wir sieheute kennen- erfolgte in mehreren Etappen und war ein komplizierter Prozess, der mit dem Zusammenschluss von Kötzschenbroda und Radebeul am 1. Januar 1935 seinen Abschluss fand.
Die Idee, den 75. Jahrestag eines "Verwaltungsaktes" auf festliche Weise zu begehen, reifte während der Veranstaltungsreihe "Basiskultur im Dialog". Beflügelt durch den Geist der Gemeinschaft nahm dieses Vorhaben schon bald konkrete Formen an. Immer größer wurde die Zahl derjenigen, die sich an der Gestaltung des Festprogramms beteiligen wollten. Vereine, Initiativgruppen, Künstler, Einrichtungen und einzelne Bürger setzten sich mit der Geschichte ihrer Stadt auseinander und steuerten kulturelle Angebote bei.
Mit den Worten "Zukunft braucht Herkunft" stimmte der Radebeuler Oberbürgermeister Bert Wendsche am 8. Januar 2010 zur Einweihung des neuen Museumsdepots auf das Stadtjubiläum ein. Die erste Ausstellung, welche in diesen Räumen bis Ende des Jahres zu sehen ist, rückt "100 Jahre Vor(Stadt)Geschichte - Die Lößnitz 1835 bis 1935" ins Blickfeld und bietet reichlich Anregung zur Diskussion.
Übers ganze Jahr verteilt werden in allen zehn Ursprungsgemeinden von Radebeul Ausstellungen, Vereinsjubiläen, Ex- kursionen, Feste, Lesungen, Preisverleihungen, Konzerte, Vor- träge, Führungen, Film- und Theaterpremieren zu erleben sein. Recherchen werden angestellt zu Radebeul in der Literatur, Musik und Bildenden Kunst. Aktionen wie "Kurzfilm-festival", "Alltagsbuch", "Kulturchronik", "proKULTURaktiv" oder "Baustelle Radebeul" laden zum Mitmachen ein und Radebeuler Schulen zeigen sich an verschiedenen Orten der Stadt. In stehenden Bildern wird das "Leben auf dem Lande" zelebriert und die Zwangsehe zwischen Radebeul und Kötzschenbroda humorvoll in Szene gesetzt.
Dass es möglich ist, ein Stadtjubiläum auf derart ungewohnte Weise zu begehen, spricht für die Offenheit, Experimentierfreude und herzliche Lebensart der Radebeuler Einwohnerschaft. Sie verbindet das wache Interesse an ihrer Heimatstadt und darin liegt wohl das größte Potenzial. Denn Zukunft braucht Herkunft, aber auch Inspiration, Phantasie und eine Vision.


Das Festkomitee

 

PDF-DokumentDas Festprogramm

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