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Vorläufiger Jahresabschluss 2009

Freitag, 05.03.2010

Das Jahr 2009 ist nunmehr auch buchhalterisch abgeschlossen und damit Geschichte. Vorbehaltlich der noch ausstehenden Prüfung des Jahresabschlusses durch das örtliche Rechnungsprüfungsamt sowie die nachfolgende förmliche Feststellung durch den Stadtrat hat die Leiterin des Kämmereiamtes, Kerstin Kramer in der Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses am 03. März 2010 folgendes vorläufiges Jahresergebnis den Mitgliedern des Stadtrates öffentlich vorgelegt:

  • Es liegt ein ausgeglichener Jahresabschluss vor.
  • Das Haushaltvolumen betrug einnahme- wie ausgabeseitig 67.137.354,77 Euro. Davon entfielen auf den Verwaltungshaushalt, d.h. die laufenden Betriebsausgaben, 43.672.406,27 Euro und auf den Vermögenshaushalt 23.464.948,50 Euro.
  • Von den 23.464.948,50 Euro des Vermögenshaushaltes entfallen wiederum 8.127.537,95 Euro einnahme- wie ausgabeseitig auf die Umschuldung bestehender Altkredite. Somit standen für Investitionen und für Kredittilgung "bereinigt" oder tatsächlich 15.337.410,55 Euro zur Verfügung.
  • Der im Ergebnis des Jahresabschlusses entstandene Haushaltsüberschuss in Höhe von 1.722.538,01 Euro wurde der allgemeinen Rücklage zugeführt. Diese Gelder sollen in kommenden Haushaltsjahren vorrangig als investive Eigenmittel verwendet werden.

Die Leiterin des Kämmereiamtes, Kerstin Kramer betont "Dieses positive Jahresergebnis ist zum einen dem letztlich doch glücklicherweise geringer als befürchtet ausgefallenen Rückgang der Einnahmen bei der Gewerbesteuer - Plan: 11.409 TEuro; tatsächliches Rechnungsergebnis: 10.896 TEuro - als auch der frühzeitig erfolgten restriktiven und vorausschauenden Haushaltführung zu verdanken."


Angesichts dieses Ergebnisses dankt Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) allen Beteiligten, vor allem auch der gesamten Rathausmannschaft, für den verantwortungsvollen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln in schwieriger Zeit. "Die dadurch mögliche Rücklagenbildung von 1,7 Mio. Euro ist ein Beitrag zur Zukunftssicherung. Sie erhält uns für die absehbar sehr schwierigen Haushaltsjahre 2011/2012 doch noch eine gewisse Investitionskraft."

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