Der Geschäftsbereich Stadtentwicklung der Stadt Radebeul bereitet derzeit die erstmalige Auslobung des Moritz-Ziller-Preises vor, der alle 3 Jahre vergeben werden soll. Benannt wurde der Preis nach dem Architekten Moritz
Ziller, der insbesondere in den Jahren zwischen 1862 und 1895 durch zahleiche Bauten der Stadt ihre Prägung als Villengebiet gab.
Der Moritz-Ziller-Preis ist ein offener Ideenwettbewerb und wendet sich an junge Planer und Studenten unter 35 Jahren der Fachrichtungen Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Architektur. Die Sieger werden durch eine
Jury am Tag der Architektur 2011 gekürt. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden in einer Ausstellung und einer Broschüre dokumentiert.
Das aktuelle Wettbewerbsthema »stadt_bahn_park« wurde durch das aus Vertretern von Hochschulen und Fachverbänden bestehende Fachkuratorium sowie der Stadtverwaltung aus mehreren Themenvorschlägen ausgewählt. Bei dem Wettbewerbsgebiet handelt es sich um eine ehemalige Bahnfläche im östlichen Stadtgebiet zwischen Sidonienstraße,Forststraße, Bahntrasse und Bahnhofsgelände. Ziel ist die Rückgewinnung und Gestaltung der Fläche als städtischer Raum mit vielfältigen Funktionen und Verknüpfungen mit den umgebenden Stadtbereichen. Gesucht werden tragfähige Ideen zur Gestaltung des Wettbewerbsgebietes und dessen Einbindung in das städtebauliche Umfeld. Die Bedürfnisse und Wünsche der Anlieger und Bewohner sowie lokaler Akteure sind bei den Konzeptüberlegungen zu berücksichtigen.
Für Fragen können sich Interessenten an die Mitarbeiter im Stadtplanungs- und Bauaufsichtsamt, Sachgebiet Stadtplanung und Denkmalschutz wenden. Umfassende und aktuelle Informationen erhalten Sie auch auf der
Internetseite www.zillerpreis.radebeul.de