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Eröffnung des P+R-Platzes am Bahnhof Radebeul Ost – attraktiver Nahverkehr für Pendler, Schüler und Touristen

Dienstag, 27.04.2010

Nachdem der strenge Winter die Bauarbeiten zunächst stoppte, wurde heute der neu errichtete P+R-Platz am Bahnhof Radebeul Ost freigegeben. Damit nennen die Radebeuler und Radebeulerinnen eine attraktive Nahtstelle zwischen Bahn, Bus und Auto ihr Eigen. Mit dem Parkplatz ist der erste Schritt in Richtung Bau einer neuen Übergangsstelle getan. Der öffentliche Nahverkehr wird somit deutlich attraktiver, da die Nutzer nun auf kürzesten Wegen zwischen den öffentlichen Verkehrsmitteln umsteigen können. Täglich halten hier direkt die S-Bahn-Linie S 1, die Saxonia-Linie, Lößnitzgrundbahn und Regionalbus, nutzen etwa 1.400 Ein- und Aussteiger das Zugangebot.

 

Insgesamt investierten der Freistaat Sachsen, die Stadt Radebeul und der Verkehrsverbund Oberelbe

(VVO) rund 152.700 Euro in den P+R-Platz.

 

Im Zuge des S-Bahn-Ausbaus sollen künftig der Bahnhof erneuert und der Busplatz modernisiert werden. Der Bau des P+R-Platzes ist erst der Anfang. "Damit sind die ersten Schritte für ein attraktiveres Eingangstor unserer Stadt in die Wege geleitet", erklärte Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche. "Insbesondere in Verbindung mit dem Touristenmagnet Lößnitzgrundbahn und dem geplanten "Kulturbahnhof" können so viele Interessen an einer Stelle gebündelt werden und die entsprechende Infrastruktur verbessert werden."

 

Die neu errichtete Übergangsstelle ist Teil des VVO-Infrastrukturprogramms 2010, so der Meißner Landrat Arndt Steinbach. Dieses Programm sei ein Erfolgsmodell des VVO, das sich in der Vergangenheit bewährt habe und mit Unterstützung des Freistaates Sachsen fortgeführt werden soll. "Es wirkt als Konjunkturprogramm für die Region, schließlich waren während der knapp halbjährigen Bauzeit ausschließlich Firmen aus dem Landkreis Meißen und der Stadt Dresden tätig", sagte Steinbach. Der VVO investiere weiterhin in der Region, die Erfahrung zeige, dass mit dem Bau von Übergangsstellen, modernen Haltepunkten sowie kostenfreien Park+Ride-Plätzen noch mehr Fahrgäste gewonnen werden. "Allein die Beispiele Radebeul-Weintraube, Weinböhla und Cottbuser

Bahnhof in Großenhain beweisen, dass die Zahlen der täglichen Ein- und Aussteiger seit der Investition um mehr als 700 gestiegen sind", so der Zweckverbandsvorsitzende des VVO. "Auch dieser P+R-Platz zeigt, wie sich die Stadt und insbesondere Oberbürgermeister Wendsche engagieren, um die städtebauliche Entwicklung voranzutreiben und Radebeuls Bedeutung als Wirtschafts- und Tourismusstandort zu stärken."

 

Auf der Rückseite des Bahnhofes Radebeul Ost entstanden 40 P+R-Stellplätze, zwei davon

behindertengerecht. Ebenso gibt es künftig 24 Bike+Ride-Plätze.

 

Folgende Firmen waren beteiligt:

• Baufirma: Lukas Gläser Sachsen GmbH aus Radeburg

• Bauleitung: Sächsisches Bauservicebüro aus Riesa

• Bauüberwachung: Dr. Herold & Lorenz GmbH aus Dresden

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