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Gedenkveranstaltung

Donnerstag, 22.10.2009

 

Die Gedenkveranstaltung zum 100. Geburtstag des Radebeuler Malers und Grafikers Günter Schmitz (1909 - 2002)mit (Vor) Eröffnung der Ausstellung "Günter Schmitz und sein Malerfreund Gerhard Schiffel" findet am 25. Oktober 2009, um 11.00 Uhr in der Stadtgalerie statt.

Es spricht die Kunsthistorikerin Dr. Christel Wünsch. Die musikalische Ausgestaltung erfolgt durch den Akkordeonsolisten Daniel Kühn.

 

Frau Dr. Christel Wünsch äußerte sich bereits im Vorfeld zur Ausstellung:

" Seit langem schon schafft es die Stadtgalerie Radebeul immer auf`s Neue, einem interessierten Publikum die reichen Facetten der regionalen Kunstentwicklung nahe zu bringen. Mit Günter Schmitz (1909-2002) und Gerhardt Schiffel (1913-2002) werden diesmal zwei Künstler gewürdigt, die in der Nachfolge der Dresdner impressionistisch-realistischen Malerei einander mehr als 70 Jahre freundschaftlich verbunden waren und viele Motive in ihrer unmittelbaren Lebensumwelt in Radebeul und in Borthen fanden...

Beide Künstler sahen in der Darstellung der Schönheit von Mensch und Natur das Ziel ihrer Kunst. Beiden war dies aber nicht alleiniger Lebenszweck, sondern sie fanden ebenfalls Erfüllung im glücklichen Familienleben und regen Austausch im Freundeskreis. Zum Lebensunterhalt arbeiteten sie viele Jahre erfolgreich als Gebrauchswerber und bewahrten sich dennoch ihre Schaffenskraft als bildende Künstler.

Den Umständen entsprechend, wurde das Aquarell ihre bevorzugte Technik, wovon die Ausstellung einen repräsentativen Querschnitt zeigt, ergänzt durch Zeichnungen, Gemälde, Scherenschnitte, Fotografien, Sinnsprüche, Briefe und sogar einige selbst gefertigte Handpuppen.

Günter Schmitz und Gerhard Schiffel waren Lebenskünstler im wahrsten Sinne des Wortes, und es war ihnen vergönnt, dies auch bis ins hohe Alter zu bleiben. Den Aspekt glücklicher Lebensbewältigung unter teilweise widrigen Umständen anschaulich zu zeigen, ist ein besonderer Verdienst dieser mit feinem Gespür zusammengestellten Ausstellung. Die in Privathand sorgfältig gehüteten Nachlässe boten dazu eine seltene Gelegenheit."

 

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