Eine Collage aus Texten von und Stimmen über Virginia Woolf
(1882 - 1941) lässt an diesem Abend das Bild einer schillernden Persönlichkeit entstehen, der es als eine der wenigen Frauen ihrer Zeit gelang, aus ihren Fähigkeiten auch eigene Einkünfte zu erwirtschaften. Sie legte mit ihrem Buch "Ein Zimmer für mich allein" den Finger in die Wunde zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen und nahm mit diesem Essay den politischen Charakter des Privaten in den Blickpunkt. Kultur verändert sich, wenn Frauen Zeit, Raum und Geld haben, ihre Gedanken niederzuschreiben und zu veröffentlichen.
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Stadtbibliothek und Gleichstellungsstelle Radebeul