Zu Gast ist Dr.-Ing. Hermann Golle mit dem Thema (und Buchtitel): »Das Know-how, das aus dem Osten kam. Wie das westdeutsche Wirtschaftswunder von der SED-Politik profitierte«
Am 26.2.2009 zitierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Barack Obama, auf der Titelseite: »Die Nation, die das Auto erfunden hat, kann das Auto nicht im Stich lassen.« Präsident Obama wandte sich damit nicht etwa an die Deutschen, sondern an die Amerikaner. Wenn schon die Amerikaner nicht mehr zu wissen scheinen, wer das Automobil erfunden hat, sollten wenigstens wir Sachsen es wissen!
In der 200-jährigen Industriegeschichte der Welt gibt es keinen zweiten Fall einer so gewaltigen Abwanderung von Know-how, wie sie nach 1945 aus Mitteldeutschland, Berlin-Brandenburg, Schlesien und Böhmen ins westliche Deutschland erfolgt ist. Es wurde sächsisch gesprochen in diesen Exilfirmen - von Kiel bis München, von Hessen bis zum Schwarzwald. Wer hatte Schuld an diesen Verschiebungen in Deutschland? Hatte Mitteldeutschland allein den Krieg verloren? Bis heute ist dort der wirtschaftliche Exodus als Folge der ideologischen SED-Politik spürbar.
Vita: Dr.-Ing. Hermann Golle:
5. Radebeuler Gespräch:
Bei folgenden Unterstützern möchten wir uns herzlich bedanken:
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Oppacher Mineralquellen
Radisson SAS Parkhotel Radebeul
Restaurant »Charlotte K«
Weitere Informationen und Anmeldung: Michael Sitte-Zöllner, Telefon 0351/ 45 26 871 oder E-Mail: info@radebeuler-gespraeche.de