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Bauherrenpreis 2008 der Großen Kreisstadt Radebeul

Sonntag, 09.11.2008

Am 8. November 2008 konnte zum zwölften Mal der vom Verein für Denkmalpflege und Neues Bauen Radebeul e.V. sowie von der Stadt getragene Bauherrenpreis ver-liehen werden. Dieses Jahr lagen 30 (2007 waren es 31) Einreichungen für nur drei ausgelobte Kategorien vor. Die Verminderung von fünf auf drei Kategorien und der Verzicht auf Zweitplatzierte war im Frühjahr d. J. zwischen Stadt und Verein besprochen und dann vom Stadtrat entsprechend beschlossen wurden. Ziel war es, den Bauherrenpreis weiterhin jährlich in hoher Qualität verleihen zu können und nicht irgendwann in eine wie auch immer geartete Beliebigkeit zu verfallen. Das die Stadt und ihre Bewohner den Preis als Richtschnur brauchen und auf seine Wirkung vertrauen, darüber bestand seit Beginn Einigkeit: Radebeul sieht sich einem hohen Baudruck ausgesetzt, der aus einer gewissen Exklusivität herrührt, die gleichermaßen erhalten bleiben soll – sowohl für die Einwohner als auf die Investoren. Das heißt i. Ü. nicht zuletzt, dass im Vordergrund die gelungene Einbindung eines Gebäudes in seine gebaute und natürliche Umwelt steht; die Stadt schöpft ihren Charakter nicht aus der Ausschöpfung des rechtlich Möglichen bei der Überbauung von Grundstücken.

In der neugebildeten Kategorie „Bauen im Bestand“, die die Kategorien „Denkmal-pflegerische Instandsetzung“ und „Altbausanierung“ zusammenfasste, gab es fünf-zehn zugelassene Vorschläge. Nach drei Wertungsdurchgängen wurden zwei Bauherrenpreise verliehen. Einer ging an die Zitzschewiger Gaststätte Charlotte K (Coswiger Straße 23, Bauherr Dr. Bernd Kastler, Architekt SAI Scharrer Architekten Ra-debeul), die eine wichtige städtebauliche Entscheidung in der prekären Ortsdurchfahrt darstellt und – hoffentlich – als Auftaktentscheidung für eine weitere Ge-bietsaufwertung verstanden und aufgenommen wird. Ein weiterer Bauherrenpreis wurde der Koenig & Bauer AG Planeta - Bogenoffsetmaschinen Radebeul (Bauherr KBA Planeta, Architekt IPRO Dresden, Landschaftsarchitekt Krüger Dresden) zugesprochen; ein Unternehmen, dass sich seiner Verantwortung für die Region und Mit-arbeiter auch (aber nicht nur) städtebaulich bewusst ist und diese wahrzunehmen versteht. Den Publikumspreis erhielt hingegen das Hotel Stadt Radebeul an der Meißner Straße 216.

In der Kategorie „Neues Bauen“ gab es neun Vorschläge. Nach drei Wertungsdurch-gängen wurde Preisträger 2008 das Objekt Feuerwache Radebeul West (Bauherr Große Kreisstadt Radebeul, Architekt Dirk Pussert & Achim Kosch Dresden) – hier hat die Stadt beispielgebend – auch über die Stadtgrenzen hinaus – gebaut. Zum Publikumsliebling wurde der Wohnpark Augustusweg 25, 25a und 25b erkoren wie auch für die Kategorie Freiflächengestaltung. In letzterer (sechs Vorschläge) wurde dieses Jahr i. Ü. kein Bauherrenpreis vergeben (alle Objekte werden aber in die Wertung 2009 übernommen), wobei diese Juryentscheidung als „Für-Preis“ für die drei Preisträger zu verstehen ist, die einfach in der Gesamtbetrachtung die anderen Ob-jekte überragten.

Stadt und Verein bedanken sich für die großzügige Unterstützung bei:
o Autohaus Gommlich
o Dachdeckermeister Zscherpe
o Deutsche Bank, Privat- und Geschäftskunden AG, Investment- und Finanz-center Radebeul
o Frank Matthes, Kärcher Vertragshändler
o Höhne Elektro GmbH
o Nehlsen GmbH & Co KG Betriebsstätte Radebeul
o Notar Dr. jur. A. Braun
o Schloss Wackerbarth Sächsisches Staatsweingut GmbH
o Sparkasse Meißen
o Werkzeug- und Maschinenbau Sachse

 

 

Link: www.radebeul.de/Aktuelles/Aktuelle+Meldungen/Archiv+2008/+Bauherrenpreis+2008+der+Gro%C3%9Fen+Kreisstadt+Radebeul.print
Datum: 20.09.2014