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Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung

Mittwoch, 15.08.2007

Am 29. August 2007 fahren die "Regenbogenfahrer" auch durch Radebeul

Am 24. August starten in Berlin vierzig junge ehemalige Krebspatienten zu einer Fahrradtour, die sieben Behandlungszentren für krebskranke Kinder miteinander verbindet. Ziel der Radfahrer ist es, betroffenen Kindern und ihren Eltern Mut zuzusprechen und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass man nach einer Krebserkrankung wieder zuversichtlich und leistungsfähig werden kann.
"Als ich zum ersten Mal von der Regenbogenfahrt gehört habe, war ich noch in medizinischer Behandlung", erzählt Astrid Zehbe, eine Teilnehmerin der diesjährigen Tour. "Ich fand es damals stark, dass da junge Leute, die alle mal so krank gewesen sind, wie ich es selbst gerade war, solche körperlichen Leistungen vollbringen, während ich selbst nach ein paar Treppenstufen oder dem Gang über den Krankenhausflur völlig außer Atem war. Das war für mich ein wahres Hoffnungszeichen."
Die junge Radfahrerin hat das Glück, wieder gesund geworden zu sein. Und weil ihr bewusst ist, dass es Patienten gibt, die nicht so viel Glück haben, ist es für sie wichtig, die Hoffnung und das Mitgefühl, das sie selbst bekommen hat, weiterzugeben. Sie möchte in die Kliniken gehen und sagen: "Schaut her, ich bin wieder gesund, und ihr schafft das auch und dann sehen wir uns in drei oder vier Jahren hier bei der Tour." Nicht zuletzt ist es auch eine persönliche Erfahrung, die sie machen will. "Es gab Zeiten, da hab ich Angst gehabt, nie wieder körperlich stark zu sein. Dass ich es nun doch bin, ist mein persönlicher Triumph über Schmerzen, über Enttäuschungen und über Entbehrungen."
Die Regenbogenfahrt wird seit 1993 regelmäßig im Sommer durchgeführt.
In diesem Jahr besuchen die Radler die Kinderkrebsstationen der Berliner Charité, in Berlin-Buch, der Brandenburgklinik, der Kliniken in Cottbus, Dresden, Chemnitz und Leipzig, wo am 1. September die Tour endet.
Die an der Strecke liegenden Eltern- und Fördervereine zugunsten krebskranker Kinder kümmern sich um die Versorgung der Radfahrer. Unterstützt wird die Fahrt insbesondere durch den RadClub Deutschland und die Edeka-Handelsgesellschaft Nordbayern/Sachsen/Thüringen mbH. Veranstalter der Regenbogenfahrt ist die Deutsche Kinderkrebsstiftung mit Sitz in Bonn. Die Stiftung wurde gegründet von der Deutschen Leukämie-Forschungshilfe - Aktion für krebskranke Kinder e.V., dem Dachverband der regionalen Elterninitiativen, mit dem Ziel, Heilungschancen, Behandlungsmethoden und die Lebensqualität krebskranker Kinder zu verbessern.

Weitere Informationen: http://www.regenbogenfahrt.de


Herausgeberin dieser Pressemitteilung:
Deutsche Kinderkrebsstiftung
Adenauerallee 134, 53113 Bonn, Tel. 0228-68846-0, Fax 0228-68846-44
Auch unter: http://www.kinderkrebsstiftung.de/aktuell

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