Am 6. Oktober wird dem Radebeuler Maler und Grafiker Peter Graf der Kunstpreis der Großen Kreisstadt Radebeul verliehen.
Die Jury des Kunstpreises hatte sich einstimmig für den renommierten Künstler ausgesprochen.
Schon vor seinem Umzug nach Radebeul im Jahr 2002 beteiligte sich Peter Graf an Ausstellungen und Kunstprojekten in Radebeul, wo er bereits seit 1996 in seinem Atelier arbeitete.
Mit dem Kunstpreis würdigt die Stadt Radebeul einen Künstler, der nicht nur internationale Anerkennung erworben hat, sondern auch in seiner Heimat stark verwurzelt ist und sich dort engagiert.
Das Werk von Peter Graf entstand in fast 50 Jahren in Dresden und seiner Umgebung. Bilder von Peter Graf wurden und werden auf zahlreichen Ausstellungen in Europa gezeigt. Arbeiten von ihm sind in öffentlichen und privaten Sammlungen zu finden.
Peter Graf ist künstlerischer Autodidakt, denn nach nur einem Jahr wurde er 1957 von der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee wegen "unbotmäßiger Äußerungen" exmatrikuliert. Er kam künstlerisch mit Strawalde und A. R. Penck zusammen, wurde bespitzelt auch in Folge seiner Freundschaft zu Wolf Biermann und Robert Havemann. Zu jeder Zeit und unter allen Bedingungen war ihm seine Unabhängigkeit stets das Wichtigste.
"Der eigentümliche Klang der Kunst Peter Grafs, der um die Kraft des Naiven weiß, hat als leise Stimme des Nachsinnens in einer von auffälligen Neuerungen dominierten Zeit besondere Bedeutung",
Prof. Dr. h.c. Werner Schmidt (aus der Ehrung für Peter Graf mit dem Hans-Theo-Richter-Preis)
Termin: Kunstpreisverleihung: am Sonnabend, 6. Oktober 2007, 19.30 Uhr in der Stadtgalerie Radebeul, Altkätzschenbroda 21