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Das Geheimnis des Radebeuler Riesenstollens

Freitag, 30.11.2007


Vorfreude schönste Freude, Freude im Advent... dazu gehört ganz sicher ein Stück Weihnachtsstollen, möglichst ein echter Dresdner Christstollen. Denn Traditionen prägen die Weihnachtszeit. Auch wenn er schon im Jahre 1474 erwähnt wurde, wird er in der jetzigen Qualität erst seit diesem Jahrhundert gebacken. Vor allem hochwertige, edle und erlesene Zutaten machen das Grundrezept aus. Dazu kommen natürliche Aromastoffe und exotische Gewürze. Jeder Stollenbäcker hat da wohl sein ganz spezielles Rezept. Überwacht wird die Stollentradition von einem Schutzverband, der die Interessen von rund 150 Bäckerein und Konditorein aus dem Großraum Dresden vertritt, die mit ihrer Handwerkskunst für Qualität und Herkunft bürgen.
Der diesjährige Riesenstollen für den Radebeuler Weihnachtsmarkt kommt von der Radebeuler Bäckerei Münch.
Verarbeitet wurden 8 kg Mehl, 8 kg Rosinen, 4 kg Butter, 1 kg Marzipan, 2 kg Mandeln und verschiedene Aromen und Gewürze zu einem 2,40 Meter langen und 30 Kilogramm schweren Stollen.
Im Gegensatz zu dem Dresdner Striezel ist er aus einem Stück gebacken, gebuttert und gezuckert.
Und das Beste er kann am Freitag, dem 7.12.2007 um 16.30 Uhr zur Eröffnung des Radebeuler Weihnachtsmarktes verkostet werden. Angeschnitten wird er stilgerecht mit einem Stollenmesser durch den Oberbürgermeister Bert Wendsche und den Weihnachtsmann.


Noch ein Tipp: Der Dresdner Christstollen sollte nicht frisch angeschnitten werden, sondern erst nach 2-4 Wochen. Dafür ist er bei einer Temperatur von 3-10 Grad und einer idealen Luftfeuchte von 70 % bis zu 5 Monaten lagerbar.

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