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Neubau Rettungszentrum Radebeul auf der Wilhelm-Eichler-Straße

Dienstag, 15.08.2006

Vorzeitiger förderunschädlicher Maßnahmebeginn genehmigt

Ausgangspunkt:

  • Die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehren in Radebeul West und in Radebeul-Naundorf befinden sich beide in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Die Unfallkasse Sachsen hat bereits mehrfach mit der Schließung gedroht. Derzeit erfolgt der Betrieb nur mittels Ausnahmegenehmigungen.
  • Bereits 2002/2003 wurde der Neubau eines Gerätehauses unter Zusammenführung der beiden bisher getrennten Feuerwehren auf dem neuen Standort Wilhelm-Eichler-Straße beschlossen (am gleichen Standort wie Neubau THW-Gebäude!!!).
  • 2003 wurde ein Architekturwettbewerb ausgelobt- seitdem liegt die Entwurfsplanung vor.
  • Die Realisierung scheiterte bisher an der Bereitstellung von Fördermitteln.
  • Im Juni 2006 beschloss der Stadtrat die finanzielle Absicherung (vorübergehende Entnahme von Rücklagenmittel i.H.v. 750.000 €) des vorzeitigen förderunschädlichen Maßnahmebeginns.

neuer Sachverhalt:


Mit Bescheid vom 24.07.2006 wurde durch das Landratsamt Meißen der vorzeitige förderunschädliche Maßnahmebeginn für den Neubau des Rettungszentrums Radebeul (Bauteil Feuerwache - Kosten ca. 3,2 Mio. €) genehmigt.

Oberbürgermeister Wendsche begrüßt besonders die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Landratsamt: "Das konstruktive Zusammenwirken von Stadt und Landratsamt bringt uns dem sehnlichst erwarteten Rettungszentrum nun endlich deutlich näher. Wir hoffen, noch dieses Jahr den Grundstein legen zu können."

Durch den Neubau sollen beide Wehren ein funktionelles Gebäude nach heutigen Standards erhalten (7 Fahrzeugstellplätze, LKW - Waschplatz, Umkleide- und Schulungsräume auch für Jugendfeuerwehr, Übungsturm, gemeinsamer Alarmhof mit THW).

Derzeit wird die Ausführungsplanung durch die Stadt gemeinsam mit den Architekten vorbereitet. Im Interesse optimaler Nutzungsbedingungen werden dabei die Wehrleiter von Radebeul West, Kamerad Uwe Scheinert, von Radebeul-Naundorf, Kamerad Thomas Wendt, der Gemeindewehrleiter, Kamerad Roland Fährmann sowie der städtische Mitarbeiter für Brand- und Katastrophenschutz, Herr Bernd Weidermann eng einbezogen. Ziel ist es, gemeinsam die Nutzerinteressen der Feuerwehr mit einem anspruchsvollen architektonischen Bau und der geforderten Funktionalität unter dem Aspekt der Kostenminimierung zu verbinden.

Die Grundsteinlegung soll möglichst noch dieses Jahr erfolgen. Damit könnte der Einzug der beiden Wehren dann voraussichtlich bereits Ende 2007 erfolgen.

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