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Münchner Privatsammler schenkte dem Karl-May-Museum Radebeul wertvolle Pueblo-Raritäten

Freitag, 02.02.2018

 Am Freitag, den 26. Januar 2018, 17.00 Uhr, übergab Privatsammler und Mäzen des Karl-May-Museums Jürgen Wüsteney aus München zwei kostbare Objekte aus seiner Sammlung von Töpferkunst der indianischen Pueblo-Kulturen als Schenkung der Museumsleitung.

Bei den beiden Objekten handelt es sich um einzigartige Töpferkunstwerke der indianischen Pueblo-Kulturen des Südwestens der USA. Dazu gehört eine Bird-Design-Tonschale der bekanntesten indianischen Töpferin des 20. Jahrhunderts Nampeyo (Hopi-Tewa-Pueblo), deren Arbeiten bei Auktionen mit bis zu 50.000 US-Dollar gehandelt werden. Das wertvolle Gefäß ist um 1910 gefertigt worden. Die zweite Rarität ist eine Tonfigur von einem unbekannten indianischen Künstler der Cochiti-Pueblo-Kultur. Sie entstand ebenfalls circa 1910 und stellt einen Akrobaten dar. Mittels solcher Tonfiguren wurden fremde Menschen außerhalb der Pueblo-Lebenswelt mit humoristisch bis satirischen Zügen abgebildet. "Diese beiden hochwertigen Objekte stellen eine ungemeine Bereicherung für unser Haus dar", betont Sammlungsleiter Robin Leipold. "Sie füllen eine wichtige Lücke für unser Sammlungsgebiet der südwestlichen Indianerkulturen."

Die Schenkung ist für den 83-jährigen Privatsammler und gebürtigen Berliner Jürgen Wüsteney eine Herzensangelegenheit, um seine kostbaren Töpferkunstwerke zukünftig in der hochkarätigen Ausstellung des Karl-May-Museums präsentiert zu sehen, die zu den bedeutendsten Sammlungen über indigene Kulturen Nordamerikas in Europa zählt. Jürgen Wüsteney arbeitete als Diplom-Ingenieur bei Siemens im Bereich Datenfernverarbeitung und Kommunikationstechnik in Deutschland und den USA. Nach seiner Pensionierung war er ab 1995 acht Jahre lang jeweils im Sommer als Ranger in Nationalparks im Südwesten der USA tätig - im Nationalpark Mesa Verde sowie im Bandelier-Nationalpark. Während seiner Aufenthalte erwarb der Privatsammler und Hobby-Ethnologe einzigartige Kunstgegenstände der Pueblo-Indianer. Über seine Erfahrungen und Erlebnisse berichtet er seit nahezu 20 Jahren im Rahmen des Vortragsprogramms des Karl-May-Museums.

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